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Ein ukrainischer Regierungsvertreter sagt, Kyjiw habe die Raffinerie in Rjasan getroffen, wo russische Behörden einen Brand meldeten. Der Vorfall folgt auf Selenskyjs Ankündigung, die Ölangriffe wieder aufzunehmen. Umstritten bleibt jedoch, ob die Angriffe zuvor tatsächlich ausgesetzt waren.
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Ein ranghoher ukrainischer Regierungsvertreter sagte der Associated Press, die Ukraine habe am frühen Donnerstag, dem 15. Oktober, eine Ölraffinerie in der russischen Region Rjasan getroffen. Der Gouverneur der Region, Pawel Malkow, meldete einen Brand auf dem Gelände. Der Angriff erfolgte nach einer Erklärung von Präsident Wolodymyr Selenskyj, Kyjiw werde die Angriffe auf russische Raffinerien nach einer von ihm als dreitägige, auf Ersuchen der USA eingelegte Pause beschriebenen Unterbrechung wieder aufnehmen. [5] [2] [4]
Das russische Verteidigungsministerium erklärte, zwischen 04:00 und 07:00 Uhr Moskauer Zeit vier Marschflugkörper des Typs Flamingo und 69 Drohnen abgefangen zu haben. Trümmer einer abgestürzten Drohne hätten den Brand verursacht, hieß es. Malkow machte keine Angaben dazu, wie das Feuer ausgebrochen war; die Schäden würden noch begutachtet, sagte er. Außerdem meldete er Schäden an einem Lagerhaus und Fahrzeugen eines anderen Unternehmens in Rjasan und sagte, vorläufigen Informationen zufolge gebe es keine Verletzten. [1] [2]
Selenskyj sagte der Financial Times, die Ukraine habe auf Ersuchen Washingtons drei Tage lang Angriffe auf Raffinerien zurückgehalten, während Russland weiterhin die ukrainische Energieinfrastruktur angegriffen habe, berichtete die BBC. Am 11. Oktober erklärte Selenskyj nach der Ankündigung eines Waffenstillstands im Energiesektor durch US-Präsident Donald Trump, die Ukraine sei bereit, Angriffe auf russische Energieanlagen zu unterlassen, und erwarte dasselbe von Russland. Die vorgeschlagene Unterbrechung müsse noch Wirklichkeit werden, sagte er. [4] [3]
Ob die ukrainischen Angriffe auf Raffinerien während dieser drei Tage ausblieben, ist umstritten. Am Mittwoch warf der russische Vizepremierminister Alexander Nowak der Ukraine vor, Raffinerien in den Regionen Rjasan und Saratow angegriffen zu haben. Selenskyjs Kommunikationsberater Dmytro Lytwyn bestritt, dass an diesem Tag Raffinerien angegriffen worden seien. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte am Donnerstag, die Ukraine habe solche Angriffe nie eingestellt. Diese gegensätzlichen Aussagen beziehen sich auf die Zeit vor dem für Donnerstag gemeldeten Angriff; sie belegen nicht, dass ein gegenseitiger Waffenstillstand im Energiesektor zustande kam.
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