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Der Tracker der EZB deutet für die ersten drei Quartale 2027 auf ein etwas stärkeres zugrunde liegendes Wachstum der Tariflöhne hin als 2026. Zugleich warnt die EZB, dass die vorausschauenden Zahlen unvollständig sind und revidiert werden können.
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Der Lohntracker der Europäischen Zentralbank deutet für die ersten drei Quartale 2027 auf ein etwas stärkeres zugrunde liegendes Wachstum der Tariflöhne hin als für das gesamte Jahr 2026. Die vorausschauenden Zahlen erfassen jedoch einen schrumpfenden Anteil der Beschäftigten und sind keine Prognose.
Der Tracker ohne Einmalzahlungen weist für Januar bis September 2027 einen Durchschnitt von 2,8 % aus, verglichen mit 2,6 % für 2026. Diese Kennzahl soll längerfristige vereinbarte Lohnerhöhungen abbilden. Der Gesamttracker, der Einmalzahlungen über 12 Monate glättet, liegt im zweiten Halbjahr 2026 bei 2,7 % und im ersten Halbjahr 2027 bei 2,8 %, bevor er im dritten Quartal auf 2,4 % sinkt.
Nach Angaben der EZB stützt sich der Tracker auf Informationen aus geltenden Tarifverträgen und kann revidiert werden, wenn weitere Vereinbarungen unterzeichnet werden. Die vorausschauenden Zahlen zeigen, was diese Vereinbarungen derzeit erkennen lassen; die EZB warnt davor, sie als Prognose des Lohnwachstums zu verstehen.
Der erfasste Anteil sinkt von 46,2 % der Beschäftigten in den teilnehmenden Ländern für 2026 auf 31,8 % im ersten Halbjahr 2027 und 23,3 % im dritten Quartal. Nach Angaben der EZB wird die Abdeckung steigen, wenn weitere Lohnvereinbarungen unterzeichnet werden. Der Tracker erfasst neun Länder des Euroraums.
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