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Washington setzt Maßnahmen aus einem neuen Russland-Gesetz aus, während die Ukraine mit großflächigen Störungen ihres Stromnetzes zu kämpfen hat.
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US-Präsident Donald Trump hat wichtige Zölle und Sanktionen im Rahmen eines neuen Gesetzes gegen Russland ausgesetzt. Daraufhin warnte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, eine Lockerung des Drucks werde Wladimir Putin ermutigen, die Ukraine weiter anzugreifen. Seine Warnung erfolgte, während Einsatzkräfte daran arbeiteten, die Stromversorgung nach Angriffen auf das Energienetz des Landes wiederherzustellen.
In einer auf den 16. Oktober datierten Durchführungsverordnung setzte Trump die Anwendung von Zöllen sowie bestimmter Sanktionen und Beschränkungen nach dem Lindsey O. Graham-Gesetz aus. Er begründete dies mit dem nationalen Interesse der USA. Frühere Sanktionen, die auf Grundlage einer gesonderten präsidialen Notstandsbefugnis verhängt worden waren, bleiben bestehen: Die Verordnung hebt nicht alle US-Sanktionen gegen Russland auf. [2]
Selenskyj brachte die Entscheidung in einer Erklärung, die er am Samstag auf seinem offiziellen Telegram-Kanal veröffentlichte, mit den Angriffen in Verbindung. Er sagte, mehr als 15 wichtige Anlagen zur Stromerzeugung und -übertragung seien angegriffen worden, und bezeichnete den Angriff als einen der größten auf das Energiesystem der Ukraine. Zwischen Freitag, 19 Uhr, und Samstag, 7 Uhr, seien mehr als 320 Shahed-Drohnen sowie Raketen und andere Munition gegen Energieinfrastruktur, Städte und Gemeinden eingesetzt worden, sagte er. Ein geringerer Druck der USA und finanzielle Vorteile für Putin würden weitere Angriffe begünstigen, argumentierte er. [1]
Reuters berichtete unter Berufung auf ukrainische Beamte, dass die Angriffe am Freitag mehr als eine Million Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten hätten. Am Samstagmorgen teilte das ukrainische Energieministerium mit, Energieanlagen in zehn Regionen seien angegriffen worden und bei mehr als einer halben Million Kunden sei die Stromversorgung wiederhergestellt worden. Die Zahlen beziehen sich auf unterschiedliche Berichtszeiträume und messen jeweils Menschen beziehungsweise Kunden. [6] [4]
Eine separate Lizenz des US-Finanzministeriums vom 9. Oktober erlaubt bestimmte Transaktionen mit Dieselkraftstoff russischen Ursprungs bis April 2027. Daraus geht nicht hervor, wie viel Diesel verkauft oder welche Zahlungen geleistet wurden. [3]
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Russlands Militärchef berichtete Putin am Freitag von einer Reihe von Angriffen auf ukrainische Energieanlagen. Putin wies seine Streitkräfte an, den Luftangriff fortzusetzen, wie AP berichtete. Der zeitliche Zusammenhang zwischen den Angriffen und der US-Ausnahme belegt nicht, dass die amerikanische Entscheidung Russlands Pläne verändert hat. [7]