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Huthi- und Regierungsbehörden melden Todesfälle in derselben Gegend von Taiz, beschuldigen aber unterschiedliche Angreifer. Ihre Opferzahlen lassen sich derzeit nicht als getrennte Opfergruppen zusammenzählen.
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Widersprüchliche Darstellungen zu Todesfällen unter Zivilisten in der jemenitischen Provinz Taiz am Samstag, dem 17. Oktober, machen unterschiedliche Kräfte für Angriffe am selben Ort verantwortlich. Damit ist eine gemeldete Gesamtzahl von 20 Toten in Taiz und Dhamar fraglich: Bei den Angaben zu Taiz könnte es sich teilweise um dieselben Opfer handeln. [1] [2] [5]
Die Huthi-nahe Nachrichtenagentur Saba erklärte, vier saudische Luftangriffe hätten Häuser in Humayr al-Jabal im Bezirk Maqbanah getroffen. Dabei seien neun Menschen, darunter ein Mädchen, getötet und 16 verletzt worden. Huthi-nahe Gesundheitsbehörden erklärten später, unter den neun Toten seien eine Frau und ein Mädchen gewesen. [1] [6]
Die örtliche Behörde in Taiz schilderte den Vorfall deutlich anders. In einer von der Nachrichtenagentur der international anerkannten Regierung Jemens verbreiteten Erklärung machte sie den Beschuss des Dorfes al-Maqdi in Humayr al-Jabal durch die Huthi verantwortlich. Ihre vorläufige Opferbilanz: acht getötete Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, sowie sechs Verletzte. [2]
Nieuws.nl führte die beiden Opferzahlen für Taiz zusammen mit drei Toten in Dhamar als Gesamtzahl von 20 an und berief sich dabei auf einen Bericht von ANP/AFP. Beide Erklärungen zu Taiz beziehen sich auf denselben Ort und denselben Tag; sie belegen daher nicht, dass dort 17 verschiedene Menschen starben. Der gemeinsame Ortsbezug beweist ebenso wenig, dass die Berichte genau dieselben Opfer oder nur einen Angriff beschreiben. [5] [7]
In Dhamar erklärten Huthi-nahe Gesundheitsbehörden am Freitag, dem 16. Oktober, drei Kinder aus einer Familie seien bei einem Angriff auf Häuser in Dhooran Aness getötet worden. Zunächst meldeten sie neun Verletzte; in einer am frühen Samstag veröffentlichten Aktualisierung erhöhten sie diese Zahl auf 17, ohne die gemeldete Zahl der Todesopfer zu ändern. Sie beschuldigten Saudi-Arabien, in Dhamar Streumunition eingesetzt zu haben.
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Die Huthi-Darstellung zu Taiz sprach von Luftangriffen, nannte dort aber keine Streumunition, obwohl der Bericht von Nieuws.nl den Vorwurf dem Angriff in Taiz zuordnete. Das Übereinkommen über Streumunition verbietet ihren Einsatz durch Vertragsstaaten; in einer Statusliste vom März 2026 werden Saudi-Arabien und Jemen als Nichtvertragsstaaten aufgeführt. Dieser Status klärt nicht, ob ein Angriff gegen andere Gesetze des Krieges verstieß. Ob in Dhamar Streumunition eingesetzt wurde, wer die Todesfälle in Taiz verursachte und wie viele verschiedene Menschen dort starben, bleibt ungeklärt. [1] [5] [9] [10]