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Brad Lander gehörte zu 73 Freiwilligen, die nach Angaben der israelischen Polizei nach Festnahmen bei einer palästinensischen Olivenernte freigelassen wurden. Vier weitere blieben in Gewahrsam. Die Begründung des Militärs dafür, dass an diesem Ort eine vorherige Genehmigung erforderlich sei, ist umstritten.
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Die israelische Polizei teilte am Mittwoch mit, dass 73 Freiwillige freigelassen worden seien, die bei der Olivenernte palästinensischen Bauern nahe Nahalin südlich von Bethlehem geholfen hatten und dabei festgenommen worden waren. Unter ihnen war Brad Lander, ein demokratischer Kandidat für das US-Repräsentantenhaus. Er sagte, er sei mit einer Verwarnung freigelassen worden. Vier weitere ausländische Freiwillige sollten nach Angaben der Polizei über Nacht in Gewahrsam bleiben.
Lander wurde vor vielen der anderen freigelassen. Laut einer von The Times of Israel wiedergegebenen Aufschlüsselung der Polizei wurden 32 Freiwillige befragt und mit der Auflage freigelassen, nicht in das Gebiet zurückzukehren. 40 weitere kamen ohne Auflagen frei. Zusammen mit Lander ergibt das die gemeldete Gesamtzahl von 73. Wie weit die Rückkehrverbote genau reichen, ist unklar: In einem anderen Bericht schrieb dieselbe Zeitung, den Betroffenen sei die Rückkehr ins Westjordanland untersagt worden, nicht nur ins Erntegebiet.
Die Freiwilligen begleiteten Bauern im besetzten Westjordanland, wo Angriffe von Siedlern die Olivenernte beeinträchtigt haben. Israelische Streitkräfte erklärten, die Gruppe habe für die Ernte in der Nähe einer Siedlung keine vorherige Genehmigung eingeholt und dadurch ein Sicherheitsrisiko geschaffen. The Times of Israel berichtete jedoch, dass eine von Israels Zivilverwaltung verbreitete Karte den Ort nicht als Gebiet kennzeichnete, für das eine vorherige Abstimmung erforderlich ist. Das Militär entgegnete, der Ort fehle auf der Karte, weil Palästinenser zuvor nicht darum gebeten hätten, dort zu ernten. Ob an diesem Ort eine vorherige Genehmigung erforderlich war, bleibt umstritten.
Die Polizei erklärte, den vier noch festgehaltenen Freiwilligen stehe am Donnerstag eine Anhörung bei Israels Einwanderungsbehörde bevor, die zu ihrer Abschiebung führen könnte. Ob sie freigelassen oder abgeschoben würden, stand am Mittwochabend noch nicht fest.
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