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Bei den jüngsten Stürmen ist in Taiwan ein Mensch ums Leben gekommen, Hunderte wurden verletzt. Taifun Dolphin führte im Osten Chinas zur Evakuierung von mehr als einer Million Menschen.
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Eine Reihe heftiger Stürme hat in den vergangenen Monaten laut BBC in Ostasien Dutzende Menschen das Leben gekostet. Taifune beeinträchtigten den Reiseverkehr, zwangen Menschen zu Massenevakuierungen und unterbrachen die Stromversorgung von Hunderttausenden Haushalten.
Im Oktober brachte Taifun Champi Taiwan heftigen Regen und starke Winde, ohne dort auf Land zu treffen. Bis zum 24. Oktober hatte Taiwans Einsatzzentrale ein Todesopfer und 616 Verletzte registriert. Die meisten Verletzungen waren leicht. Bei dem Todesopfer handelte es sich um einen Mann, der von Wellen mitgerissen wurde.
Mehr als 340.000 Haushalte waren während des Sturms ohne Strom, teilte die Einsatzzentrale mit. Am Flughafen Taoyuan wurden nach Angaben der Associated Press am 23. Oktober 563 Flüge und am folgenden Tag weitere 261 gestrichen.
Im August traf Taifun Dolphin in der ostchinesischen Provinz Zhejiang auf Land. Reuters berichtete, dass im Osten Chinas mehr als eine Million Menschen evakuiert und in Shanghai rund 1.500 Flüge gestrichen wurden. Heftiger Regen führte in Teilen der Region zu Überschwemmungen.
Dolphin traf die Philippinen nicht direkt, verstärkte dort aber laut AP den Monsunregen. Bei einem Erdrutsch in der nördlichen Stadt Baguio kamen zehn Menschen ums Leben. Die Zivilschutzbehörde des Landes registrierte 19 Todesfälle während einer fast einwöchigen Phase mit sintflutartigem Regen, Überschwemmungen und einem Tropensturm im Norden von Luzon.
Chinas Ministerium für Katastrophenschutz teilte mit, dass Taifunschäden im August 365.900 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche betrafen und sechs Menschen ums Leben kamen oder vermisst wurden. Das Ministerium bezeichnete Dolphin als besonders verheerend. Die Zahlen beziehen sich jedoch auf sämtliche Taifunschäden des Monats, nicht allein auf Dolphin.
Die Stürme fielen mit einem sich verstärkenden El Niño zusammen. Dieses natürliche Klimaphänomen geht mit warmem Wasser im östlichen Pazifik und veränderten Windverhältnissen einher, die das Wetter weltweit beeinflussen können. Laut BBC wird die diesjährige El-Niño-Phase voraussichtlich bis Februar oder März andauern.
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