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Samira Eyni sagt, sie sei aus dem Iran geflohen, nachdem sie unter Druck gesetzt worden sei, eine falsche Darstellung vom Tod ihrer 16-jährigen Tochter während der Proteste abzugeben. Vom Ausland aus setzt sie sich für die Aufklärung der Tötungen ein.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Samira Eyni veröffentlicht die Namen iranischer Sicherheitskräfte und Amtsträger, die ihrer Ansicht nach für tödliche Schüsse während der Proteste im Januar verantwortlich waren. Sie sagte gegenüber BBC Panorama, sie wolle, dass diese identifiziert und vor Gericht gestellt werden.
Ihre Tochter Sevda war 16 Jahre alt, als sie am 9. Januar bei einer Demonstration am Stadtrand von Teheran erschossen wurde. Eyni, die bei ihr war, sagt, Sicherheitskräfte hätten das Feuer auf die Menge eröffnet. In einer vom Iran Human Rights Documentation Center veröffentlichten Aussage beschrieb sie, maskierte Sicherheitskräfte auf nahe gelegenen Dächern gesehen zu haben, und sagte, sie glaube, der Schuss, der Sevda tötete, sei von oben gekommen.
Eyni sagte der BBC, sie habe nach tagelanger Suche nach dem Leichnam ihrer Tochter diesen erst zur Beerdigung mitnehmen dürfen, nachdem sie gesagt hatte, Terroristen hätten sie getötet. Sie sagte, man habe ihr zunächst untersagt, Sevdas Grab zu besuchen oder einen Grabstein aufzustellen.
In ihrer Aussage gegenüber dem Dokumentationszentrum sagte Eyni, die Personen, die sie befragt hätten, hätten später einem schlichten Grabstein zugestimmt, nachdem sie versprochen hatte, zu einem Verhör zurückzukehren. Sie sagte, man habe gewollt, dass sie behaupte, Sevda sei Mitglied der Basidsch, einer paramilitärischen Truppe, gewesen und von Protestierenden getötet worden. Eyni sagte, sie habe sich geweigert, diese Darstellung abzugeben, und sei nach der 40-Tage-Gedenkfeier für ihre Tochter aus dem Iran geflohen.
Sie sagte der BBC, sie sei später in Abwesenheit angeklagt worden, weil sie weiterhin mit ausländischen Medien gesprochen habe. Zu den Anklagepunkten, die sie beschrieb, gehörte Moharebeh, also Krieg gegen Gott zu führen; darauf kann die Todesstrafe stehen. Sie sagte außerdem, bei einer Zusammenkunft zum 17. Geburtstag, den Sevda hätte feiern sollen, seien Verwandte und Freunde festgenommen worden.
Das iranische Staatsfernsehen meldete am 21. Januar eine offizielle Opferzahl von 3.117 Toten. Im September veröffentlichte die Gruppe Iran Human Rights eine Liste mit mehr als 4.200 Menschen, die nach ihren Angaben bei den Protesten im Januar getötet worden waren und deren Fälle sie dokumentiert hatte. Sie teilte mit, 3.356 seien am 8. und 9. Januar gestorben; dies entspreche 91 % der Fälle, für die sie ein genaues Todesdatum ermittelt hatte. Die Gruppe berichtete auch von Druck auf Familien und Versuchen, ihnen offizielle Darstellungen der Todesfälle aufzuzwingen.
Die iranische Botschaft in London teilte Panorama mit, ausländische Mächte, darunter die Vereinigten Staaten, hätten friedliche Proteste gekapert und Gewalt sowie Waffenlieferungen gefördert. Ihre Stellungnahme bezog sich allgemein auf die Proteste, nicht auf Sevdas Fall.
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