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Außenminister Wang Yi bekundete bei Gesprächen in Peking seine Unterstützung für Irans Souveränität und sprach sich für Verhandlungen statt neuer Kämpfe aus.
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Wang traf am 2. November in Peking Ali Bagheri Kani, den stellvertretenden Sekretär des Obersten Nationalen Sicherheitsrats Irans. Nach Angaben des chinesischen Außenministeriums sagte Wang, Peking unterstütze Iran bei der Wahrung seiner Souveränität und Sicherheit und wolle die Beziehungen zwischen beiden Ländern ausbauen. In der Darstellung des Ministeriums wurde keine militärische Verpflichtung genannt.
Das Treffen folgte auf US-Drohungen mit erneuten Angriffen auf Iran, berichteten ANP und AFP.
Wang sagte laut chinesischer Darstellung zudem, Dialog und Verhandlungen seien der Weg zur Lösung des Konflikts im Nahen Osten. Er rief die Parteien dazu auf, sich auf eine politische Lösung zu konzentrieren, statt erneut zu den Waffen zu greifen.
Das Ministerium erklärte, Bagheri Kani werde Irans Sicherheit, Souveränität und territoriale Integrität verteidigen und zugleich bereit bleiben, mit allen Parteien zu sprechen. Der iranische Staatssender Press TV berichtete separat, Bagheri Kani habe gesagt, Iran werde bei diesen Interessen keine Kompromisse eingehen.
China kündigte außerdem an, dass sein Sondergesandter für den Nahen Osten, Zhai Jun, Anfang bis Mitte November Iran, Oman und Saudi-Arabien besuchen soll. Außenamtssprecherin Mao Ning sagte, die geplanten Besuche sollten Friedensgespräche fördern und Spannungen abbauen.
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