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Die UN erklärt, Unsicherheit habe die Ebola-Bekämpfung in Nord-Kivu beeinträchtigt. Ein Krankenhausdirektor berichtet, Patienten seien während des Angriffs geflohen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Bei einem nächtlichen Angriff in Cantine-Aloya in der Provinz Nord-Kivu der Demokratischen Republik Kongo wurden mindestens 30 Zivilisten getötet, teilte die UN am 6. November unter Berufung auf örtliche Quellen mit.
Justin Paluku, Leiter einer örtlichen zivilgesellschaftlichen Organisation, machte die Allied Democratic Forces (ADF), eine mit dem Islamischen Staat verbundene bewaffnete Gruppe, für den Angriff verantwortlich. Er sagte der Associated Press, in Cantine seien 33 Leichen gezählt worden und mehr als 50 Häuser seien in Brand gesetzt worden.
Das kongolesische Nachrichtenportal DRC Actu meldete ebenfalls 33 Tote, erklärte jedoch, die vorläufige Gesamtzahl setze sich aus 24 Toten in Cantine und neun in Kima zusammen. Wie die örtlichen Zahlen zusammenhängen, ist unklar; sie lassen sich nicht addieren.
UN-Sprecher Stéphane Dujarric sagte, Häuser seien niedergebrannt und ein Gesundheitszentrum zerstört worden; mehrere Patienten seien getötet worden. Die UN nannte weder das Zentrum noch sagte sie, ob diese Todesfälle in der von ihr gemeldeten Zahl enthalten waren.
Christian Kakule Vulembera, medizinischer Leiter des Kelekele-Krankenhauses in Cantine, sagte der AP, während des Angriffs seien 180 Krankenhauspatienten geflohen. Unter ihnen waren Menschen mit Ebola-Verdacht und eine Person mit bestätigter Infektion. Auch Hochrisikokontakte und weitere Personen unter Beobachtung seien geflohen, sagte er. Er warnte, Menschen mit möglichen Infektionen könnten das Virus in der Gemeinde übertragen.
Dujarric sagte, die unsichere Lage habe die Ebola-Bekämpfung beeinträchtigt: Menschen, die Kontakt zu Patienten gehabt hätten, seien Berichten zufolge aus einem Beobachtungszentrum geflohen, und die Einsatzteams hätten ihre Arbeit in der Region eingestellt. Dadurch sei es schwieriger geworden, mögliche Infektionen nachzuverfolgen und den Ausbruch einzudämmen.
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