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Zollbeamte am Flughafen Köln/Bonn fanden 37 lebende Giftschlangen und 55 Echsen, die im Koffer eines Passagiers versteckt waren. Dem Mann wurde die Einreise nach Deutschland verweigert; er wurde nach Istanbul zurückgeschickt.
Ein mexikanischer Feuerwehrmann wurde aus Deutschland zurückgeschickt, nachdem Zollbeamte am Flughafen Köln/Bonn 37 lebende Giftschlangen und 55 Echsen in seinem Koffer gefunden hatten, wie die Behörden mitteilen. Einige der Tiere waren während der Reise gestorben, andere wurden unter Bedingungen gehalten, die der Zoll als unmenschlich bezeichnete. [1]
Der 45-Jährige wurde angehalten, als er den grünen Ausgang des Flughafens für Reisende mit „nothing to declare“ passieren wollte. Den Beamten zufolge wirkte er auffallend nervös. Ein Drogentest fiel positiv auf Kokain aus, doch in seinem Gepäck wurden keine Drogen gefunden; die Reptilien waren in Shampoo- und Cremeflaschen, Plastikbehältern und Sockenknäueln versteckt.
Der nicht namentlich genannte Mann sagte den Beamten, er habe die Tiere als Gefallen für einen brasilianischen Bekannten aus Mexiko mitgebracht. Ihm wurde die Einreise nach Deutschland verweigert, und er wurde nach Istanbul zurückgeflogen. Die überlebenden Tiere werden auf einer deutschen Schlangenfarm versorgt.
Jens Ahland, ein Sprecher des Kölner Zolls, sagte, die Beamten hätten noch nie zuvor so viele lebende Giftschlangen und Echsen aus Mexiko angetroffen. Er sagte, der deutsche Zoll habe im vergangenen Jahr bundesweit mehr als 1.300 Beschlagnahmungen registriert, bei denen es um mehr als 56.600 geschützte Tiere, Pflanzen oder daraus hergestellte Produkte ging. [1]
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