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Englands 8:1-Gesamtsieg gegen Griechenland gehört zu einer Reihe deutlicher europäischer Play-off-Ergebnisse, die Fragen zum Qualifikationsformat für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 aufwerfen. England muss nun erneut gegen die Ukraine antreten, nachdem es sie in der Ligaphase zweimal besiegt hat. Trainerin Sarina Wiegman sagt, die Uefa werde das System überprüfen. [1]
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Englands deutlicher Sieg gegen Griechenland hat erneut die Frage aufgeworfen, ob Europas Qualifikationsformat für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 zu ausgeglichenen Play-offs führt. BBC Sport zufolge gewann England insgesamt mit 8:1 gegen eine Mannschaft, die in der Rangliste 55 Plätze tiefer steht. Auch andere führende europäische Teams erzielten deutliche Siege gegen niedriger platzierte Gegner. [1]
Laut BBC qualifizierten sich nur die Gruppensieger automatisch, sodass mehrere starke Teams in die Play-offs mussten. Die Niederlande besiegten Ungarn insgesamt mit 11:0, Norwegen schlug Rumänien mit 8:0, während Schweden und die Republik Irland ihre Duelle mit 15:0 beziehungsweise 12:0 gewannen. [1]
England, das in der Liga A3 hinter Weltmeister Spanien Zweiter wurde, trifft nun in einem Duell mit Hin- und Rückspiel auf die Ukraine: Das Hinspiel findet am 1. Dezember auswärts statt, das Rückspiel am 5. Dezember in Wembley. In der Ligaphase besiegte England die Ukraine zweimal, insgesamt mit 9:1. BBC Sport zufolge bedeutet das Format, dass England in der Qualifikation mindestens dreimal gegen denselben Gegner antreten muss. [1]
England gewann fünf seiner acht Qualifikationsspiele, erzielte 21 Tore und kassierte sechs; die einzige Niederlage gab es auswärts gegen Spanien. Das Team holte 15 Punkte – mehr Punkte erzielten laut BBC nur Deutschland, die Schweiz und Ungarn. Dem Bericht zufolge spielten die Schweiz und Ungarn in Gruppen ohne Mannschaft aus den besten 45 der Weltrangliste, während in Englands Gruppe Island auf Rang 13 und Spanien, die Nummer eins der Welt, vertreten waren. [1]
Englands Trainerin Sarina Wiegman sagte, die Uefa werde das Format überprüfen, ihr Fokus liege aber auf dem Play-off gegen die Ukraine. Sie hat auch den Ausgang von Englands Kampagne kritisiert: Obwohl das Team fünf Spiele gewann und 15 Punkte holte, musste es nach dem zweiten Platz hinter Spanien in die Play-offs. [1]
Laut BBC ist der europäische Fußball insgesamt wettbewerbsfähiger geworden. Als Beispiele nennt sie, dass sich England nach dem zweiten Platz hinter den Niederlanden in der Nations-League-Gruppe nicht für die Olympischen Spiele 2024 qualifizierte, außerdem ein Unentschieden gegen Portugal, eine Niederlage gegen Belgien und zwei Elfmeterschießen bei der Euro 2025. Den einseitigen Qualifikationsduellen stellt die BBC jüngste hochklassige Länderspiele gegenüber, darunter Deutschland gegen Japan, Brasiliens 2:2 gegen Argentinien sowie zwei Begegnungen zwischen den Vereinigten Staaten und Spanien innerhalb von fünf Tagen.
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Die Fifa hat angekündigt, die Frauen-Weltmeisterschaft 2031 von 32 auf 48 Teams aufzustocken. Laut BBC ist es noch zu früh, diese Entscheidung zu beurteilen. Zugleich argumentiert sie, die derzeitige europäische Qualifikationsstruktur sei die unmittelbarere Ursache für die deutlichen Ergebnisse. [1]