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Ein norwegischer Teenager ist wegen eines geplanten Mordes in Großbritannien im Auftrag des Foxtrot-Netzwerks zu 20 Jahren Haft verurteilt worden. Das vorgesehene Opfer ist weiterhin nicht identifiziert, und die Polizei sagt, sie habe in diesem Fall keine Beweise für eine direkte Verbindung zum Iran gefunden.
Johannes Kongsnes Natland, 19, wurde am 16. Oktober 2026 vor dem Crown Court in Woolwich verurteilt. Eine Jury hatte ihn im Juli am Old Bailey in einem erneuten Prozess der Verschwörung zum Mord schuldig gesprochen. Wegen Waffen- und Munitionsdelikten hatte er sich bereits schuldig bekannt. [2] [6]
Richterin Mrs Justice Cheema-Grubb sagte, Natland habe sich bereit erklärt, im Auftrag des Foxtrot-Netzwerks einen Fremden zu töten. Der Auftrag sei online arrangiert worden. Es sei wichtig, dass niemand erschossen oder körperlich verletzt worden sei, sagte sie. Sie sei jedoch sicher, dass er den Plan ausgeführt hätte, wenn die Polizei nicht eingegriffen hätte. [6]
Natland flog am 17. März 2025 von Norwegen nach Manchester. Zwei Tage später nahmen Beamte ihn in einem Hotel in Huddersfield fest. Dort fanden sie eine halbautomatische Pistole, einen Revolver und Munition. Der Crown Prosecution Service erklärte, Nachrichten auf seinem Telefon zeigten, dass ihm für die Tötung 25.000 € angeboten worden seien. Das vorgesehene Opfer wurde nie identifiziert. [2] [3]
Vor Gericht bestritt Natland, vorgehabt zu haben, jemanden zu töten. Er sagte, er habe geplant, sich in den Fuß zu schießen, um sich dem Auftrag zu entziehen. Eine frühere Jury hatte kein Urteil fällen können, doch die Jury im erneuten Prozess befand ihn für schuldig. [3] [7]
Das in Schweden ansässige Foxtrot-Netzwerk wurde im März 2025 von den USA als transnationale kriminelle Organisation auf eine Sanktionsliste gesetzt und im folgenden Monat in das britische Finanzsanktionsregime gegen Iran aufgenommen. Das US-Finanzministerium sagt, das Netzwerk habe im Januar 2024 im Auftrag Irans einen Angriff auf die israelische Botschaft in Stockholm verübt. Die Maßnahmen betreffen das Netzwerk; eine Beteiligung Irans an Natlands Mordplan ist damit nicht nachgewiesen. [4]
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Commander Helen Flanagan, Leiterin von Counter Terrorism Policing London, sagte, die Ermittler hätten „keine Beweise für eine direkte Verbindung zum Iran in diesem Fall“ gefunden. [6]