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Satellitenbilder deuten auf Ausgrabungen nahe zwei iranischen Raketenstandorten und Reparaturen an weiteren Militäranlagen nach US-amerikanischen und israelischen Luftangriffen hin. Die Arbeiten belegen nicht, ob die Raketenproduktion wieder aufgenommen wurde.
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BBC Verify zufolge zeigen im November aufgenommene Bilder Grabungsarbeiten und neue Gebäude auf dem Militärstützpunkt Garmdareh in Karadsch nahe Teheran sowie in Schahrud im Norden Irans. Analysten des britischen Geheimdienstunternehmens MAIAR werteten die Bilder für den Sender aus.
In Karadsch waren mehrere Fahrzeuge zu sehen. Sam Lair, Forscher am Foreign Policy Research Institute (FPRI), sagte der BBC, die Bilder schienen auf einen möglichen neuen Zugang zu einer unterirdischen Anlage hinzudeuten.
Der frühere CIA-Analyst Jim Lamson sagte, die Ausgrabungen nahe Schahrud könnten mit der Raketenproduktion zusammenhängen. Er vermutete, Iran könnte versuchen, Anlagen nach wiederholten Angriffen auf den nahe gelegenen Luftwaffenstützpunkt unter die Erde zu verlegen. Der Zweck der Ausgrabungen ist nicht geklärt.
Die BBC berichtete außerdem von Reparaturarbeiten an anderen Standorten, darunter neue Dächer auf zerstörten Gebäuden auf dem Raketenstützpunkt Kermanschah im Westen Irans. Auf dem Militärkomplex Parchin östlich von Teheran seien beschädigte Gebäude und Trümmer beseitigt worden, hieß es.
Die Arbeiten in Schahrud haben eine längere Vorgeschichte. In einer am 14. Oktober veröffentlichten Analyse erklärte das FPRI, der Bau von zwei Tunneleingängen dort habe im Herbst 2024 begonnen und während des jüngsten Kriegs angedauert. Die Forscher sagten, die Tunnel könnten dem Schutz raketenbezogener Aktivitäten dienen; ihr genauer Zweck sei jedoch unklar.
Das Institut stellte außerdem schwere Schäden an drei wichtigen Raketenproduktionsstätten fest: Parchin, Khojir und Schahrud. Bei seiner Einschätzung im Oktober stellte es nur geringe Fortschritte bei der Wiederherstellung des oberirdischen Feststoffantriebskomplexes in Schahrud fest. Gebäude und Ausrüstung müssten ersetzt werden, bevor die Produktion wieder aufgenommen werden könne, hieß es.
Diese Einschätzung erfolgte vor den Novemberbildern und bezog sich auf einen bestimmten Teil Schahruds, nicht auf Irans Gesamtkapazität. Iran sagt, es verfüge weiterhin über große Raketenbestände; aus den Bildern geht weder die Größe seines Arsenals noch hervor, ob die Raketenproduktion wieder aufgenommen wurde.
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