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Die Ausgangssperre in Paris gilt für den Place de la République und Les Halles, nicht für die gesamte Hauptstadt. Andere Städte haben unterschiedliche lokale Beschränkungen eingeführt.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Die Pariser Polizei hat nach einem Wochenende mit Ausschreitungen und Plünderungen in ganz Frankreich eine nächtliche Ausgangssperre für zwei zentrale Gebiete angeordnet. Von Montag, 19. Oktober, 23:00 Uhr, bis Dienstag, 06:00 Uhr, dürfen Menschen den Place de la République und das Einkaufsviertel Les Halles weder betreten noch sich dort aufhalten, wie die Associated Press unter Berufung auf die Polizei berichtet. Ein separates Verbot von Versammlungen und Demonstrationen gilt ab 20:00 Uhr. [3]
Auch andere Städte haben lokale Ausgangssperren eingeführt, doch die Regeln unterscheiden sich. NOS berichtet von Beschränkungen in Lyon, Nizza und Lille: In Lille gelten sie für Unter-18-Jährige ab 20:00 Uhr, während sie in Teilen von Lyon und Nizza junge Menschen ab 21:00 Uhr betreffen. [4]
Premierminister Sébastien Lecornu sagte, er habe die örtlichen Behörden aufgefordert, teilweise Ausgangssperren zu verhängen. Gegenüber Reportern erklärte er: “It is out of the question to put all of Paris under curfew.” Seine Aufforderung legte die Regeln in den einzelnen Städten nicht selbst fest. [6]
Auch Marseille hat Aktivitäten im öffentlichen Raum eingeschränkt, doch nicht jede Beschränkung ist eine Ausgangssperre. Das lokale Medium Maritima berichtete von einem Verbot von Versammlungen und Demonstrationen in der gesamten Stadt am Montag von 12:00 bis 20:00 Uhr. Die BBC führte Marseille unter den Städten auf, die teilweise Beschränkungen angekündigt hatten; aus dem tagsüber geltenden Verbot geht jedoch nicht hervor, ob dort zusätzlich eine nächtliche Ausgangssperre verhängt wurde. [5] [1]
Die Maßnahmen folgen auf Proteste gegen die Lebenshaltungskosten und die Bedingungen an Schulen, bei denen sich Randalierer Auseinandersetzungen mit der Polizei lieferten und Geschäfte plünderten. Hunderttausende Menschen gingen außerdem friedlich auf die Straße, berichtete AP. [7]
Der Pariser Bürgermeister Emmanuel Grégoire nahm die Ankündigung der Polizeipräfektur zur Ausgangssperre zur Kenntnis, sagte jedoch, die Maßnahme müsse eine Ausnahme und vorübergehend bleiben, statt zu einer dauerhaften Reaktion auf die Krise zu werden.
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