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Der Fünfte Ausschuss der UN-Generalversammlung hat Nominierungen für fünf Gremien an die Gesamtversammlung weitergeleitet. Zu den Empfehlungen gehörte Richard Tur aus Kuba für einen Haushaltsbeirat, gegen den die USA Einwände erhoben. Ein Antrag Kuwaits auf geheime Abstimmung über Israels Kandidaten für ein Rechnungsprüfungsgremium löste einen separaten Streit aus.
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Der Fünfte Ausschuss der UN-Generalversammlung hat Kandidaten für fünf Gremien vorgeschlagen, darunter 10 Sitze in seinem Haushaltsbeirat. Dabei erhoben die USA Einwände gegen den Kandidaten Kubas, und Kuwait beantragte eine geheime Abstimmung über Israels Kandidaten für ein Rechnungsprüfungsgremium.
Der Ausschuss leitete die 10 Nominierungen für den Beratenden Ausschuss für Verwaltungs- und Haushaltsfragen (ACABQ) am 6. November per Akklamation an die Gesamtversammlung weiter. Laut dem UN-Bericht würden die Kandidaten, falls sie bestätigt werden, ab dem 1. Januar 2027 eine dreijährige Amtszeit antreten. Das bedeutet nicht, dass sie bereits ernannt wurden.
Der US-Vertreter sagte, seine Delegation habe sich dem Konsens angeschlossen, um der Praxis zu folgen, Kandidaten ohne Gegenkandidaten per Akklamation zu wählen, distanziere sich jedoch von Kubas Kandidaten. Kubas Vertreter bezeichnete die Äußerungen der USA als respektlos und sagte, die fachliche Arbeit des Ausschusses dürfe nicht politisiert werden.
Die Nominierung von Israels Kandidaten für den Unabhängigen Beratenden Ausschuss für Rechnungsprüfung führte zu einem separaten Streit. Kuwait beantragte vor der Sitzung eine geheime Abstimmung. Laut dem UN-Bericht erhielt Israels Shai Mizrahi 134 Stimmen bei 182 gültigen Stimmzetteln; 48 Stimmen waren Enthaltungen. Der US-Vertreter kritisierte den Antrag, während Israels Vertreter sagte, der Kandidat werde trotz der Unterstützung durch die Regionalgruppe angegriffen.
Der Fünfte Ausschuss empfahl außerdem Kandidaten für die Internationale Zivildienstkommission, den Beitragsausschuss und den Investitionsausschuss. Seine Empfehlungen gehen zur Genehmigung an die Generalversammlung.
Der ACABQ prüft die UN-Haushalte und berät die Generalversammlung in Verwaltungs- und Finanzfragen. Der kubanische Diplomat Richard Tur de la Concepción gehörte laut dem unabhängigen kubanischen Nachrichtenportal 14ymedio zu den Kandidaten. Die veröffentlichte Namensliste im UN-Pressebericht enthält offenbar doppelte und fehlerhaft wiedergegebene Namen; die übrigen Namen auf der Liste lassen sich daher nicht zuverlässig wiedergeben.
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