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Die jüngste Verurteilung erhöht die in einer Reihe von Verfahren gegen Arnon Nampa verhängten Strafen auf insgesamt mehr als 34 Jahre. Wie lange er tatsächlich verbüßen wird, ist jedoch noch offen.
Erstellt mit eingehender KI-Recherche, quellenbasiertem Schreiben und sprachlicher Korrektur. Quellen und Unsicherheiten stehen beim Artikel.
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Ein Gericht in Bangkok verurteilte den Menschenrechtsanwalt und Demokratieaktivisten Arnon Nampa am 30. Oktober wegen Majestätsbeleidigung zu zwei Jahren und acht Monaten Haft. Vier weitere Angeklagte erhielten dieselbe Strafe.
In dem Fall ging es um Reden bei einer Demonstration im November 2020 vor dem Hauptsitz der Siam Commercial Bank. Arnon habe zu mehr Transparenz bei einer Übertragung von Bankanteilen durch das Crown Property Bureau aufgerufen, sagte sein Anwalt der AFP.
Die Angeklagten bestritten die Vorwürfe und argumentierten, ihr Verhalten sei durch das verfassungsmäßige Versammlungsrecht geschützt gewesen. Das Gericht wies dieses Argument zurück. Ihre Äußerungen hätten die gesetzlichen Grenzen überschritten und die Monarchie beleidigt und verleumdet, berichtete The Nation Thailand.
Thai Lawyers for Human Rights zufolge summieren sich die in noch nicht abgeschlossenen Verfahren gegen Arnon verhängten Haftstrafen auf mehr als 34 Jahre. Darin enthalten sind auch Strafen für andere als Majestätsbeleidigungsdelikte. Es handelt sich um die Summe der verhängten Strafen, nicht um eine endgültige Schätzung der Zeit, die er verbüßen wird. Er ist seit 2023 in Haft, und Berufungsverfahren laufen.
Arnon wurde während der von Jugendlichen angeführten Proteste im Jahr 2020 bekannt. Bei einer separaten Kundgebung im August desselben Jahres verkleidete er sich als Harry Potter und forderte, die Macht und den Reichtum der Monarchie kritisch zu prüfen. In einem separaten Verfahren zu dieser Demonstration verurteilte ihn ein Gericht 2024.
Das thailändische Gesetz gegen Majestätsbeleidigung, bekannt als Artikel 112, sieht für die Verleumdung, Beleidigung oder Bedrohung des Königs, der Königin, des Thronfolgers oder des Regenten eine Strafe von drei bis 15 Jahren vor. Thailändische Amtsträger haben das Gesetz damit verteidigt, dass es die Geschichte des Landes und die Ehrfurcht vor der Monarchie widerspiegele; Kritiker sagen, es unterdrücke abweichende Meinungen.
2024 kam eine UN-Arbeitsgruppe zu dem Schluss, dass Arnons Inhaftierung willkürlich sei, und forderte seine sofortige Freilassung.
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