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Der UN-Ausschuss hat Angaben zu drei Personen auf der Sanktionsliste überarbeitet. Dabei wurden zwei als in Frankreich inhaftiert oder in Gewahrsam befindlich erfasst. Die Änderungen aktualisieren identifizierende Angaben und Beschreibungen; die Personen wurden nicht von der Liste gestrichen.
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Der Ausschuss des UN-Sicherheitsrats, der die Sanktionen gegen den Islamischen Staat und al-Qaida überwacht, hat Einträge zu drei Personen geändert. Zwei von ihnen werden nun als in Frankreich inhaftiert oder in Gewahrsam befindlich geführt.
Die am 26. Oktober vorgenommenen Änderungen aktualisieren Angaben zu Emilie Edwige Konig, Oumar Diaby und Peter Cherif auf der Sanktionsliste des Ausschusses. Auf Grundlage einer Resolution des Sicherheitsrats unterliegen die auf der Liste geführten Personen einem Einfrieren ihrer Vermögenswerte, einem Reiseverbot und einem Waffenembargo.
Im Eintrag zu Konig ist als Anschrift nun Frankreich angegeben; dort befindet sie sich laut Eintrag in Haft. Zuvor war eine Anschrift in Syrien verzeichnet. Außerdem wurde ein Verweis auf einen 2015 erlassenen französischen Haftbefehl entfernt und Angaben zu ihrem Reisepass und ihren Ausweisdokumenten wurden aktualisiert.
Im Eintrag zu Cherif ist als Anschrift nun Frankreich angegeben, wo er sich in Gewahrsam befindet, statt Al Mukalla im Jemen. Der Eintrag ergänzt das Alias Abou Hamza und hält fest, dass er am 3. Oktober 2024 von einem französischen Gericht wegen seiner Beteiligung an einer terroristischen Vereinigung zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Im vorherigen Eintrag hieß es, er werde von den französischen Behörden gesucht (Stand: 2015).
In Diabys Eintrag wurde das Alias von „Oumar Omsen“ in „Omar Omsen“ geändert. Auch die Beschreibung seiner Rolle wurde überarbeitet: Nun ist von einem Netzwerk ausländischer terroristischer Kämpfer die Rede, die nach Syrien reisen, statt von einem ausländischen terroristischen Kämpfer aus Syrien.
Die Änderungen betreffen einzelne Einträge; die drei Personen wurden nicht von der Sanktionsliste gestrichen. Der Ausschuss erklärt, die Liste werde regelmäßig anhand von Informationen aus UN-Mitgliedstaaten sowie internationalen und regionalen Organisationen aktualisiert. Dies folgt auf frühere Änderungen des Ausschusses an drei anderen Einträgen.
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