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George Russell stellt die Verbesserung seiner eigenen Leistung über Gedanken an ein Comeback im Titelkampf. Dennoch gibt der Mercedes-Pilot den Kampf mit Kimi Antonelli nicht auf: Solange es mathematisch noch möglich ist, will er weiterkämpfen.
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Der Rückstand innerhalb von Mercedes ist beträchtlich. Laut RacingNews365 liegt Kimi Antonelli nach seinem Sieg auf dem Madring 81 Punkte vor George Russell, bei noch neun ausstehenden Rennen. Russell peilt trotzdem weiterhin Siege und Polepositions an. Solange er mathematisch noch eine Chance hat, will er weiterkämpfen. [1]
Das sagte der Mercedes-Pilot in Aserbaidschan unter anderem gegenüber RacingNews365. In dem von Pepijn van der Hulst verfassten und am 24. September 2026 veröffentlichten Bericht unterscheidet Russell zwischen seinen Zielen für jedes einzelne Rennen und Gedanken an ein Comeback im Titelkampf. Dieses Comeback steht derzeit nicht im Mittelpunkt; vielmehr geht es darum, das Maximum aus seiner eigenen Leistung herauszuholen.
Dabei übt Russell auch Selbstkritik. Seine Position in der Tabelle erklärt er mit Ergebnissen, die nicht gut genug gewesen seien. Auch der Druck, den er sich selbst auferlegt, drehe sich nach eigenen Angaben schon länger darum, besser abzuschneiden – nicht um die Verpflichtung, um die Meisterschaft zu kämpfen. Das ist keine Ankündigung, den Titelkampf aufzugeben, sondern eine Beschreibung dessen, worauf er seine Aufmerksamkeit richtet. [1]
Als Grund für die starken Leistungen seines Teamkollegen verweist Russell auf dessen natürlichen Fahrstil. Dieser sei dem der vergangenen Saison ähnlich, passe aber besonders gut zu den aktuellen Autos und dem Reglement. Seine Erklärung lautet also nicht, dass Antonelli grundlegend anders zu fahren begonnen habe, sondern dass dessen vorhandene Qualitäten gut zu den Anforderungen des Autos passen.
Als Beispiel nennt Russell Brasilien 2025, wo Antonelli seiner Einschätzung nach stark fuhr und Lando Norris gewann. Beide hält er für starke Fahrer auf Strecken mit wenig Grip und bezeichnet sie als die möglicherweise beiden leistungsstärksten Fahrer dieser Saison. Das bleibt Russells sportlich-technische Einschätzung und ist keine gemessene Rangliste. [1]
Für Russell bleibt die Aufgabe an jedem Rennwochenende konkret: um die Poleposition und den Sieg kämpfen. Der große Punkterückstand ändert nichts an diesem erklärten Anspruch.
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