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Red-Bull-Teamchef Laurent Mekies ist offen für Änderungen an den ADUO-Regeln zur Motorentwicklung. Die Debatte dreht sich um die Frage, welche Hersteller zusätzlichen Entwicklungsspielraum erhalten. Audi-Teamchef Mattia Binotto warnt, dass das System auch einem Spitzenteam helfen könnte, obwohl es eigentlich als Sicherheitsnetz gedacht ist.
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Mekies bezeichnet die ADUO-Regeln als unvollkommen und begrüßt Gespräche über Verbesserungen. Das sagte er laut RacingNews365 in Baku als Antwort auf eine Frage zur Entwicklung des Regelwerks mit Blick auf 2027. In dem am 24. September veröffentlichten Artikel äußert er die Erwartung, dass Gespräche mit der FIA und den Motorenherstellern folgen werden. Eine entsprechende Vereinbarung wird nicht erwähnt. [1]
Im Zentrum der sportlichen Spannung steht der Maßstab für zusätzlichen Entwicklungsspielraum. Laut RacingNews365 ist Red Bull im Rahmen von ADUO als Referenz eingestuft, wobei nur die Leistung des Verbrennungsmotors zählt. Zugleich schätzt das Medium, dass Mercedes das stärkste Gesamtpaket zu haben scheint, einschließlich der Batterie. Red Bulls Referenzstatus bedeutet dieser Darstellung zufolge also nicht automatisch, dass Red Bull auch die beste komplette Antriebseinheit hat. [1]
RacingNews365 berichtet außerdem, dass Red Bull vorerst keine Updates an der Antriebseinheit vornehmen kann, führt jedoch nicht aus, welche Änderungen unter diese Beschränkung fallen. Mekies verknüpft seine Kritik ausdrücklich mit einem praktischen Auftrag: Sein Team müsse innerhalb der bestehenden Regeln so gut wie möglich weiter performen.
Audi-Teamchef Mattia Binotto erläutert in demselben Artikel, warum er eine Überarbeitung für nötig hält. Seiner Erklärung zufolge hatte ADUO zwei ursprüngliche Ziele: zu verhindern, dass ein Hersteller dauerhaft mit einem deutlichen Rückstand zurückbleibt, und die Leistungsunterschiede zwischen den Herstellern zu verringern.
Binotto warnt, dass die derzeitige Ausgestaltung auch einem Spitzenteam zusätzlichen Entwicklungsspielraum verschaffen könnte. Das sei seiner Ansicht nach schwer mit diesen Zielen vereinbar. Er beschreibt damit eine mögliche Wirkung; in der zitierten Passage nennt er kein Team, dem ein solcher Spielraum tatsächlich eingeräumt wurde. [1]
Binotto will deshalb nicht das Grundkonzept aufgeben, sondern die Details nachjustieren. Welche Änderungen dafür nötig wären und wann sie in Kraft treten sollten, wird im Artikel nicht ausgeführt.
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